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NEUERSCHEINUNGEN

2021

Lieferbar ab Mitte Oktober:

Philosophie und Psychoanalyse

Psychoanalyse und Philosophie. Jahrbuch 2021

Hrsg. von Christoph Weismüller
ISBN 978-3-935193-38-2
2021, 435 Seiten, 21 x 14,8 cm

Euro (DE) 36,-

Euro (AT) 37,10


1996 wurde der Verein Psychoanalyse und Philosophie e. V. offiziell gegründet, nicht zuletzt, um als Gründungsmitglied der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf e. V. die theoretischen und auf die Praxis hin konzipierten Philosophiekompetenzen der Pathognostik verstärkt in den klinischen und weiteren gesellschaftlichen Praxiskontext der Psychoanalyse einzubringen. Im Jahr 2021, zu seinem fünfundzwanzigjährigen Bestehen, soll mit dieser Publikation unter dem Titel Philosophie und Psychoanalyse das thematische Spektrum von Psychoanalyse und Philosophie nochmals dargelegt und in seinen einzelnen Bereichen entfaltet werden bis hin zu dem Angebot einer Zusatzausbildung Pathognostik.

Inhalt:

  • Philosophie und Psychoanalyse

Christoph Weismüller: Psychoanalyse und Philosophie des Todestriebs, des Körpers und der Dinge

Rolf Kühn: Hermeneutische und radikalphänomenologische Lektüre der Psychoanalyse. Ein Vergleich zwischen Paul Ricœur und Michel Henry

Dionissios Vajas: Es ist wie die Krankheit
Ein Kommentar zu Rolf Kühn, Hermeneutische und radikalphänomenologische Lektüre der Psychoanalyse

Ralf Bohn: Vom Phänomen zum Phantasma
Randbemerkungen zu einer Topologie von Phänomenologie und Psychoanalyse innerhalb der Philosophie

Axel Schünemann: Anachronismus und Wildheit von Psychoanalyse und Philosophie?

Axel Schünemann: Ein Traum zum Unbehagen in der Kultur

Christoph Weismüller: Hinführung zu einer Vermittlung von Psychoanalyse und Philosophie: Rationalitätsgenealogie (Pathognostik)

  • Maskeraden

Christoph Weismüller: Maskeraden der Triebhaftigkeit. Zur Kultur der Verdinglichung. Eine erweiterte Einleitung

Dionissios Vajas: Arbeit, Freizeit, Schlaf und die Konzeption der Wochentage

Ursula Zöhren: "Und dä Dudekopp op unsrer Fahn hät en rude Pappnas aan." (Kasalla) – Kölner Karnevalslieder als ritualisierte Bearbeitungsform fundamentaler Todes-Bedrohung

Hedwig de Boer: Microbiome genifique youth activating concentrate serum. Ein junger Mann im Labyrinth kosmetischer Maskeraden der Frau

Axel Schünemann: Maskerade extrem: Ein Aufschlussversuch zu Leder- oder Latex-Hauben für Sinnesentzugsspiele (Sensorische Deprivation)

Elemente zu einer Genealogie der Pappnase
Mit Auszügen aus: Georg Groddeck, Das Buch vom Es (1923)

Dionissios Vajas, Axel Schünemann, Hedwig de Boer, Christoph Weismüller: Nasenkorrespondenz. Etwas in Bezug auf die Nase (die insofern eine 'Pappnase' ist, als die Korrespondierenden sich die Symptome selbst eingebrockt haben)

  • Philosophische Gedanken
    zur Covid-19-Pandemie und zum SARS-CoV-2

Christoph Weismüller: Zu Corona, SARS-CoV-2 und Covid-19

Dionissios Vajas: Virtuelle Kurzschlüsse

Hedwig de Boer: Gedanken, en passant, zum derzeitigen Menschheitsthema

Dionissios Vajas: Die Globalisierung geht in die nächste Etappe. Politik und Wissenschaften auf dem Vormarsch gegen den inneren Feind. Notiz aus Thessaloniki

Dionissios Vajas: Psychische Derivation von Sars-CoV-1 und Sars-CoV-2. Verfehlter Narzissmus und Omnivorie (Ein Beispiel von einem psychophysischen Parallelismus)

Axel Schünemann: How I Learned to Worry Again

Andrea Dennemann: Vom Bruch und den Berechnungen

Christoph Weismüller: Zur Verrechnung von Sars-CoV-2

Lenia Kerber: Traum einer Frau im Mai 2020

Dionissios Vajas: Zum Traum einer Frau im Mai 2020

Andrea Dennemann: Varianten auf der Klaviatur psychischer Reaktionsmuster

Christoph Weismüller: Die Hegel'sche "Aufhebung" und die Varianten auf der Klaviatur psychischer Reaktionsmuster

Dionissios Vajas: Traum: Der jenseits aller Statistiken liegende Körper

Axel Schünemann: Interpretation zum Traum: Der jenseits aller Statistiken liegende Körper

Dionissios Vajas: Eine innenansichtige, eigene Interpretation des Traums vom Riesenkörper

Axel Schünemann: Ein Corona-Witze-Traum

Dionissios Vajas: Verpasste Glücksausgänge

Dionissios Vajas: Komische Gedanken

Ursula Zöhren: Die Dinge, der Todestrieb und die Corona-Pandemie

Dionissios Vajas, Axel Schünemann, Christoph Weismüller: Ein Impftraum

  • Diskussionsforum

Ralf Bohn: Das schlechte Wetter verdammt mich zum Lesen

  • Zusatzausbildungen Pathognostik

2020

Stadt Wahn Kunst

Hrsg. von Christoph Weismüller
Psychoanalyse und Philosophie. Jahrbuch 2020
Deutsche Erstausgabe
ISBN 978-3-935193-37-5
ISSN 1436-297X
2020, 250 Seiten, Fadenheftung, 21 x 14,8 cm

Euro (DE) 21,-

Euro (AT) 21,60

So wie der Aufruf, die Forderung, der Vorschlag oder die Frage "statt Wahn Kunst", im Sinne von "anstatt des Wahns, bedarf es der Kunst", homophon ist zum Titel dieses Buches, Stadt Wahn Kunst, so soll mit der Reihe der Beiträge dieses Buches den weiteren Mehrdeutigkeiten des Klangs der Teile dieses Titels auf deren Homogenitäten, Differenzen, Konnektivitäten und Kontiguitäten hin bedenkend gefolgt werden, den Fragen auch nach dem Verhältnis von Stadt, Wahn und Kunst, deren Bezügen und Entsprechungen. Dabei ist dieses Buch offen tendenziös: ein Plädoyer für die Kunst einerseits und für die philosophisch-psychoanalytische Intellektualität andererseits, letztere verstanden im Sinne eines Durcharbeitens, Aufklärens und In-Erkenntnis-Bringens der allgemeinen und speziellen Konditionen subjektiver sowie objektiver Wahnkomplexe. In diesem Sinne sind die Beiträge dieses Buches Zuträge zu und teils Elemente bereits einer immer weiter auszuarbeitenden, fortschrittlichen philosophisch-psychoanalytischen Behandlungstechnik.

Inhalt:

Christoph Weismüller: Eventstadt Düsseldorf: "Wahn, Wahn – überall Wahn"; Die aufgehobene Minderwertigkeit; "Sie gleitet in seinen Armen entseelt zu Boden." Das Geschlechterverhältnis des Wagner’schen musikdramatischen Gesamtkunstwerks

Ralf Bohn: Schwindelgefühl. Bemerkungen zur Raumorientierung; Eine Konzeption des Universalkunstwerks in der Kinophilosophie Jean-Luc Godards

Dionissios Vajas: Von der Seele des Einwanderers; Psychisches Imprimé (Mann) und profan-bombastische Kontraexpression (Frau)

Ursula Zöhren: Einheit in Vielfalt – die Communauté de Taizé

Hedwig de Boer: "Ich bin nie gut genug". Insuffizienzgefühle von Kindern und Jugendlichen im Zeitalter der Globalisierung

Gertrud M. Lettau: Kunst und Täuschung – Der Zauber Penelopes

Andreas Normann: Die Geschlechterdifferenz – Überlegungen zum Phänomen des Countertenors

Hans-Christian Pultke: Das Totem als erstes Kunstobjekt und die Behauptung einer geschlechtlichen Zuordnung

Christina Vedar: Wie weiblich ist die Kunst? Geschlechterkonflikte in der bildenden Kunst

Axel Schünemann: Orpheus und Eurydike – technisch realisiert. Zum Finale der Musik

Alina Komorek: Kein Schuster ohne Shakespeare. Walter Benjamin und Albert Camus zu Kunst, Revolution und Revolte

Dionissios Vajas, Axel Schünemann: E-Mail-Korrespondenz zu: A. Schünemann, Sinfonie Nr. 1, Victoria Strait

Siegfried Jensen: Traum der Pasiphae. Ein euphorisch fabulatives Traumerlebnis zu Richard Wagners Das Rheingold

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