PERAS VERLAG
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Neuerscheinungen

2017

 Christoph Weismüller

Wirtschaftswachstum und   philosophische Erkenntnis

  Zum Verhältnis von Körpern und Dingen,

  Frauen und Männern, Kindern und Eltern,

  Leben und Tod

  Essay

  Juli 2017, 151 Seiten,

  Fadenheftung, 21 x 14,8 cm, € 21,- [A € 24,-]

  ISBN 978-3-935193-32-0

 

 

 

 

Die Philosophie und ihre Erkenntnisausrichtung sind eingebunden in einen Wirtschafts- und Wachstumskomplex, der ein qualitatives Ziel mit den Mitteln quantitativer und quantifizierender Operationen zu erreichen versucht. In solches Innere eingelassen, findet die Philosophie sich jedoch nicht nur reflektiert, sondern sie vermag auch eine kritische Binnensicht der sie umgebenden und mitbestimmenden Verhältnisse aufzunehmen und wiederzugeben. In den Erkenntnissen, die sie über die Wirtschaft und das Wachstum gewinnt, erkennt sie sich selbst zugleich auch mit. Insofern sie diesen Umstand anerkennt, im Anderen auf sich selbst respektive auf ihre basalen Konditionen mit zu stoßen, und ihm angemessen Rechnung trägt, kann sie damit denkend in den Zusammenhang der Menschenwelt einführen.

Nach den in diesem Zusammenhang gewonnenen philosophischen Erkenntnissen über die Wirtschaft, ihr Wachstum, seine Steigerung, das Geld, den Tausch und die Dinge, bleibt es, Aussicht zu nehmen auf Zukünftiges, ein wenig Prospektion zu wagen.

 

Inhalt:

Einleitung; Ausgangsfragen; Erste Erkenntnisannäherung an die Frage, ob wir immer weiter wachsen müssen: Das Wachsen zum Grund, oder: das sich zugrunde Wachsen; Zweite Erkenntnisannäherung: Ist die Frage falsch gestellt? Dritte Erkenntnisannäherung: Das Credo des Wirtschaftswachstums. Zur Verrechnung des Glaubens; Vierte Erkenntnisannäherung: a. Die Wirtschaft, die Körper und das Wachstum, b. Legitimationsstrategie Wirtschaftswachstum. Vorbereitungen zum nächsten Wirtschaftsgipfel, c. Haben Wirtschaft, Wachstum und Steigerung ein Geschlecht?; Fünfte Erkenntnisannäherung: Das Paradox des Wirtschaftswachstums; Sechste Erkenntnisannäherung: Das Unbewusste des Wachstums. Von Todestrieb, Körper, Krise und Konsum im Übergang von Erkenntnis zu Verrechnung; Siebte Erkenntnisannäherung: Möglichkeiten einer Wachstumskritik; Achte Erkenntnisannäherung: Philosophisch und psychoanalytisch denkende Anerkennung der Todesdrohung im Wirtschaftswachstum; Neunte Erkenntnisannäherung: Schweigegeld. Vom Glück und von der Schuld des Geldes, Freuds Thesen zum Geld und Übergänge zu einer Psychoanalyse der Objektivität, Das Geschenk, Geld und Schuld, Geld, Schlaf, Wunsch, Bild, Die Börse, Vom Geld- und Bildermachen, Der Selbstbezug des Geldes, Das weckende Schweigen des Geldes; Abschlusswort aus dem Jahr 2017, insbesondere zu Arbeitslosigkeit, Daten und zum bedingungslosen Grundeinkommen; Ein Nachgang zur „Nachhaltigkeit“.

 

 

 

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2016

 

   Krisis der Pathognostik

    Psychoanalyse und Philosophie

    Jahrbuch 2014/2015

    Hg. von Christoph Weismüller

    2016, 134 Seiten, Fadenheftung,

    21 x 14,8 cm, € 12,-

    ISBN 978-3-935193-31-3

 

 

 

 

 

 

  

Inhalt:

Dionissios Vajas: Ratlos

Christoph Weismüller/Axel Schünemann: Editorial

Axel Schünemann: Statement zur aktuellen Situation des Vereins; Somniale Apokrisis; Quo vadebaris, pathognostice associationis?; Pathognostische Selbsterfahrung – ein Selbstbetrug?

Ralf Bohn: Probleme gnostischer Praxis

Dionissios Vajas: Über die seit eh und je intellektuelle Organisationsform des Abendlandes, die Schule macht; Diskussion der „Somnialen Apokrisis“

Lukasz Banka: Überlegungen zum Begriff des Vereins; Vom Schaffen der Herausforderung, die Herausforderung zu schaffen; Einige Überlegungen zum Begriff des Todestriebes und zur Unschärfe(relation?) (zwischen) der Bewegung der Wissenschaft und der wissenschaftlichen Bewegung

Peter Reichartz: Ansichten eines Randständigen; Offener Brief an Heide Heinz und Rudolf Heinz

Dietrich Krebs: Wider die Verdinglichung der Entscheidungsfindung

Hans Christian Pultke: Quo vadis

Gertrud Lettau: Epode

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