PERAS VERLAG
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Neuerscheinungen

2017

 

  Loyalität und Perversion

   Psychoanalyse und Philosophie

   Jahrbuch 2016/2017

   Hrsg. von Christoph Weismüller

   160 Seiten, Fadenheftung,

   21 x 14,8 cm, € 17,-

    ISBN 978-3-935193-33-7

 

 

 

 

 

 

In welchem Verhältnis stehen Loyalität und Perversion zueinander? Ist Loyalität nur die Metapher der Perversion? Verdichten sich im Loyalitätsverhältnis die Konditionen der Perversion oder stellt Loyalität eine Chance dar, die Perversion in glückend gelingende und auch in Bezug auf sich selbst erkenntnisgeöffnete gesellschaftliche Praxis überführen zu können? Vorträge eines Kolloquiums zu diesen Fragestellungen und Beiträge zur pathognostischen Selbsterfahrung und ihrer Bedeutung sowie Aufsätze, die zwar nicht explizit auf diese Thematik hin verfasst wurden, aber weitere Aufschlüsse dahingehend ermöglichen, sind in diesem Jahrbuch von Psychoanalyse und Philosophie versammelt.

 

Inhalt:

Beiträge zum Kolloquium Loyalität und Perversion:

Christoph Weismüller: Einleitung – Die zwei Seiten eines Krisenverhältnisses

Ralf Bohn: An Eides statt. Die Gruppe in Loyalität und Perversion

Dietrich Krebs: Loyalität und Perversion

Axel Schünemann: Von der Antiquiertheit zur Totalisierung von Loyalität und Perversion

Gertrud Lettau: Ethik der Loyalität. Aspekte der imperativen Gesetzes- und Regeltreue im Spiel der Unabdingbarkeit von Devianzen

Ralf Bohn: Erkenntnis und Darstellung. Das Problem der Naturerkenntnis in der Psychoanalyse der Jahrhundertwende

Manfred Böge: Mentalisierung – Über die Entwicklung der Fähigkeit zur Selbstreflexion

Beiträge zum Kolloquium Was heißt pathognostische Selbsterfahrung? sowie zur Krisis der Pathognostik: Christoph Weismüller: Pathognostische Selbsterfahrung. Oder: Eine fast unentschuldbare Verfügung aus Abwesenheit

Dionissios Vajas: Vereins- und Individualkrise als das Phantasma einer Selbstbegründungskrise; Von der Unmöglichkeit des Designs. Replik auf Ralf Bohns Probleme gnostischer Praxis; Unmittelbar erfolgte Reaktionen auf Christoph Weismüllers nicht veröffentlichtes, mündlich vorgetragenes Nachwort

Axel Schünemann, Josephine Ihde, Gertrud Lettau: Diskussion über verletzte Leiblichkeit:

Axel Schünemann: Das Drängen des Körpers im Leib. Rezension von: Andrea Moldzio, Verletzte Leiblichkeit; Nur geträumt ...

Josephine Ihde: Maschinerie der seelenlosen Körper; Das neugierige Weib – Ein kleiner Nachtrag

Gertrud Lettau: Verletzte Leiblichkeit – verletzte Weiblichkeit

 

 



 

 

Christoph Weismüller

Wirtschaftswachstum und   philosophische Erkenntnis

  Zum Verhältnis von Körpern und Dingen,

  Frauen und Männern, Kindern und Eltern,

  Leben und Tod

  Essay

  151 Seiten, Fadenheftung,

  21 x 14,8 cm, € 21,- [A € 24,-]

  ISBN 978-3-935193-32-0

 

 

 

 

Die Philosophie und ihre Erkenntnisausrichtung sind eingebunden in einen Wirtschafts- und Wachstumskomplex, der ein qualitatives Ziel mit den Mitteln quantitativer und quantifizierender Operationen zu erreichen versucht. In solches Innere eingelassen, findet die Philosophie sich jedoch nicht nur reflektiert, sondern sie vermag auch eine kritische Binnensicht der sie umgebenden und mitbestimmenden Verhältnisse aufzunehmen und wiederzugeben. In den Erkenntnissen, die sie über die Wirtschaft und das Wachstum gewinnt, erkennt sie sich selbst zugleich auch mit. Insofern sie diesen Umstand anerkennt, im Anderen auf sich selbst respektive auf ihre basalen Konditionen mit zu stoßen, und ihm angemessen Rechnung trägt, kann sie damit denkend in den Zusammenhang der Menschenwelt einführen.

Nach den in diesem Zusammenhang gewonnenen philosophischen Erkenntnissen über die Wirtschaft, ihr Wachstum, seine Steigerung, das Geld, den Tausch und die Dinge, bleibt es, Aussicht zu nehmen auf Zukünftiges, ein wenig Prospektion zu wagen.

 

Inhalt:

Einleitung; Ausgangsfragen; Erste Erkenntnisannäherung an die Frage, ob wir immer weiter wachsen müssen: Das Wachsen zum Grund, oder: das sich zugrunde Wachsen; Zweite Erkenntnisannäherung: Ist die Frage falsch gestellt? Dritte Erkenntnisannäherung: Das Credo des Wirtschaftswachstums. Zur Verrechnung des Glaubens; Vierte Erkenntnisannäherung: a. Die Wirtschaft, die Körper und das Wachstum, b. Legitimationsstrategie Wirtschaftswachstum. Vorbereitungen zum nächsten Wirtschaftsgipfel, c. Haben Wirtschaft, Wachstum und Steigerung ein Geschlecht?; Fünfte Erkenntnisannäherung: Das Paradox des Wirtschaftswachstums; Sechste Erkenntnisannäherung: Das Unbewusste des Wachstums. Von Todestrieb, Körper, Krise und Konsum im Übergang von Erkenntnis zu Verrechnung; Siebte Erkenntnisannäherung: Möglichkeiten einer Wachstumskritik; Achte Erkenntnisannäherung: Philosophisch und psychoanalytisch denkende Anerkennung der Todesdrohung im Wirtschaftswachstum; Neunte Erkenntnisannäherung: Schweigegeld. Vom Glück und von der Schuld des Geldes, Freuds Thesen zum Geld und Übergänge zu einer Psychoanalyse der Objektivität, Das Geschenk, Geld und Schuld, Geld, Schlaf, Wunsch, Bild, Die Börse, Vom Geld- und Bildermachen, Der Selbstbezug des Geldes, Das weckende Schweigen des Geldes; Abschlusswort aus dem Jahr 2017, insbesondere zu Arbeitslosigkeit, Daten und zum bedingungslosen Grundeinkommen; Ein Nachgang zur „Nachhaltigkeit“.

 

 



2016

 

   Krisis der Pathognostik

    Psychoanalyse und Philosophie

    Jahrbuch 2014/2015

    Hg. von Christoph Weismüller

    2016, 134 Seiten, Fadenheftung,

    21 x 14,8 cm, € 12,-

    ISBN 978-3-935193-31-3

 

 

 

 

 

 

  

Inhalt:

Dionissios Vajas: Ratlos

Christoph Weismüller/Axel Schünemann: Editorial

Axel Schünemann: Statement zur aktuellen Situation des Vereins; Somniale Apokrisis; Quo vadebaris, pathognostice associationis?; Pathognostische Selbsterfahrung – ein Selbstbetrug?

Ralf Bohn: Probleme gnostischer Praxis

Dionissios Vajas: Über die seit eh und je intellektuelle Organisationsform des Abendlandes, die Schule macht; Diskussion der „Somnialen Apokrisis“

Lukasz Banka: Überlegungen zum Begriff des Vereins; Vom Schaffen der Herausforderung, die Herausforderung zu schaffen; Einige Überlegungen zum Begriff des Todestriebes und zur Unschärfe(relation?) (zwischen) der Bewegung der Wissenschaft und der wissenschaftlichen Bewegung

Peter Reichartz: Ansichten eines Randständigen; Offener Brief an Heide Heinz und Rudolf Heinz

Dietrich Krebs: Wider die Verdinglichung der Entscheidungsfindung

Hans Christian Pultke: Quo vadis

Gertrud Lettau: Epode

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