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    Neuerscheinungen

    2018

    Fluchten

    Philosophisch-psychoanalytische  Zeitdiagnosen

    Hrsg. von Christoph Weismüller

     

    Psychoanalyse und Philosophie. Jahrbuch 2018   

    186 Seiten, Fadenheftung

    21 x 14,8 cm, € 17,-

     ISBN 978-3-935193-34-4

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    Es gibt vielerlei Fluchten, über die man erzählen, berichten, streiten kann oder klagen muss. Sind aber Erzählung, Bericht, Streit, Klage ihrerseits womöglich auch Formen der Flucht, verschobene und entstellte Wiederholungen? Es ist an der Zeit, die Frage nach dem Wesen der Fluchten zu stellen und möglichst weitgehend zu beantworten. Die vorliegende Publikation kommt dieser Aufgabe nach.

    Fluchten vor Not, Gewalt, Schuld, Tod sowie auf diese hin kennzeichnen den Weg alles Menschlichen. Die Fluchten sind im Gegenzug zum magischen Todesbannungsversuch der Starre das beobachtbare Phänomen, das der Not, der Bedrängnis und der Angst folgt oder vorausgeht, um Zeit, Zukunft, Leben, Todesüberwindung sich zu gewinnen. Fluchten stoßen zunächst sich ab von etwas, das mit dem Nichts droht. Doch Fluchten bedürfen, einmal durch die Abstoßung von der Nichtung in Bewegung gesetzt und in dieser Bewegung die nichtende Nichtungsabstoßung bergend, der Begrenzung, um nicht in dem Nichts sich zu verlieren, dem zu entraten sie in Bewegung gesetzt sind.

     

    Inhalt:

    I. Flucht: Beiträge zum Kolloquium Fluchten 2016

    Christoph Weismüller: Tod – Flucht – Trieb. Gibt es einen Todesfluchttrieb? Philosophisch-psychoanalytische Betrachtungen zur Flucht

    Dionissios Vajas: Eine elektronische Epistel. Philosophisch-meditative Einlassungen – vor einem fiktiven Publikum – auf Christoph Weismüllers Aufsatz Tod – Flucht – Trieb

    Gertrud Lettau: Gedanken-Fluchten, Flucht-Gedanken: historisch – christologisch – traum- und medientheoretisch

    Axel Schünemann: Symptom Flucht. Zum zivilen Ungehorsam des Stands der Dinge.

    Dionissios Vajas: Traumfluchterwachen. Ein Restauranttagtraum

    Ralf Bohn: Fluch und Flucht. Bewegungen von Zeit und Raum

    II. Flucht in die Gewalt

    Dionissios Vajas: Wie Gewalt sich wandelt. Explizite Gewalt; Macht und Perversion derselben durch Ohnmacht – Gedanken über einen schillernden Begriff

    Axel Schünemann: Vom Wandel der Gewalt. Gibt es eine „funktionale“ Logik des Wandels der Gewalt?

    Christina Vedar: Digitaler Rassismus. Wenn Algorithmen diskriminieren

     

    ^

    2019

    Christoph Weismüller

    "Siegfried lebt, lebt, lebt!"

    Der „Siegfried“

    bei Sabina Spielrein, Carl Gustav Jung

    und Richard Wagner

     

    Der Frauen Held, oder: Sabina Spielreins Entwürfe

    für eine Wirklichkeit des weiblichen Geschlechts —

    von einem Mann notiert

     

    Philosophie der Medien IV

     

    350 Seiten, Fadenheftung, 21 x 14,8 cm, € 36,-

    ISBN 978-3-935193-35-1

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    Die Inszenierungen Sabina Spielreins zur Repräsentation des Weiblichen lassen sich ab ihrer Zeit im Burghölzli ihren Lebens-, Therapie-, Ausbildungs-, Schrift- und Werkdaten ablesen. In der Nähe zur Komplexität eines Wagner’schen musikdramatischen Gesamtkunstwerks und zu den objektiven technischen Medien sowie zu den Sphären von Mythos, Musik, Dichtung, medizinischer Wissenschaft und psychoanalytischer Theoriebildung, ausgehend vom hysterischen Symptom und subjektivistischen Therapiebemühungen, versucht Sabina Spielrein eine angemessene Repräsentation des weiblichen Geschlechts, die sie den Medien, vermittelt durch Wagners Siegfried, abliest. C. G. Jung wird für Spielrein zur Inkarnation dieses „Siegfried“.

    Inhalt (Überblick)

    I. Übertragungsliebe und Inzest-Vermittlungstechnik;

    II. Chronologie, Theorie und Methode; Der als Traum selbstkomponierte „Siegfried“;

    III. Der erste Aneignungskomplex: Krankheit, Therapie und Studium;

    IV. Der zweite Aneignungskomplex: Die künstlerisch-ästhetische Inszenierung: Sabina und Carl Gustav, Brünnhilde und Siegfried, Der „Siegfried“ und das „Wunschmädchen“;

    V. Die Liebe zu Siegfried im Dienste Wotans: Spielrein, Jung und Freud, Die „Poesie“ des „Siegfried“ und die „Erlösung“, C. G. Jungs Siegfried-Imaginationen, Der Traum der Möglichkeit, Auseinandersetzung mit dem Faschismus, Die Liebe und die Institution;

    VI. Der Koffer in Genf, Deutsche Truppen in Rostow, Ist der Tod hier „ein Siegeslied der Liebe“? Destruktives Werden und testamentarische Existenz; Könnte es ein Suizid gewesen sein? Cui bono?

    Beziehungen

    zwischen Lebensfülle und Gewalt

     

    Hrsg. von Christoph Weismüller

     

    Psychoanalyse und Philosophie. Jahrbuch 2019

    165 Seiten, Fadenheftung, 21 x 14,8 cm, € 17,-

     

    ISBN 978-3-935193-36-8

    ISSN 1436-297X

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    Inhalt:

    Christoph Weismüller: Beziehungen 4.0. Oder: Faszination Technik – Phantasma des vollendeten Selbst; Philosophische Praxis und Pathognostik in der Psychosomatischen Klinik zur Begleitung der Behandlung von Anorexia nervosa und Bulimie?; Zur Mitverantwortung des Behandelnden. Eine Skizze zum pathognostischen Verständnis von Anorexia nervosa und Bulimie; Entkoppelung vom Arbeitsopfer?; Spezielle Beziehungen

    Ralf Bohn: „Die Sache ist das Wort des Dinges.“ (Lacan). Die Zeit und die Affäre der Szene

    Axel Schünemann: Partnerlook in hohen Hacken. Zur Frage der Penetranz der Erscheinung der Vermittlung der Geschlechterdifferenz am Beispiel des doppelpaarigen Verkaufs von High Heels in den Größen 46 und 36; Grundeinkommen und bedingungslose Prostitution

    Anonymus: Die kleine Theorie Belgiens

    Dionissios Vajas: Multiple Sklerose, Parkinson und Freuds Wächter – Verdrängung und Psychose

    Hakan Özbölük: Traum-a

    Hedwig de Boer: Schüler gegen Schüler

    Samir Colic: Im Grunde wollte ich nur die Welt vom Unheil erlösen... Andeutungen eines vermeintlich Auserwählten

    Siegfried Jensen: Kein Blutbad bei Wagner?

    PERAS VERLAG

    2020

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    Stadt Wahn Kunst

     

    Hrsg. von Christoph Weismüller

     

    Psychoanalyse und Philosophie. Jahrbuch 2020

    250 Seiten, Fadenheftung, 21 x 14,8 cm, € 21,-

     


    Deutsche Erstausgabe

    ISBN 978-3-935193-37-5

    ISSN 1436-297X

    So wie der Aufruf, die Forderung, der Vorschlag oder die Frage „statt Wahn Kunst“, im Sinne von „anstatt des Wahns, bedarf es der Kunst“, homophon ist zum Titel dieses Buches, Stadt Wahn Kunst, so soll mit der Reihe der Beiträge dieses Buches den weiteren Mehrdeutigkeiten des Klangs der Teile dieses Titels auf deren Homogenitäten, Differenzen, Konnektivitäten und Kontiguitäten hin bedenkend gefolgt werden, den Fragen auch nach dem Verhältnis von Stadt, Wahn und Kunst, deren Bezügen und Entsprechungen. Dabei ist dieses Buch offen tendenziös: ein Plädoyer für die Kunst einerseits und für die philosophisch-psychoanalytische Intellektualität andererseits, letztere verstanden im Sinne eines Durcharbeitens, Aufklärens und In-Erkenntnis-Bringens der allgemeinen und speziellen Konditionen subjektiver sowie objektiver Wahnkomplexe. In diesem Sinne sind die Beiträge dieses Buches Zuträge zu und teils Elemente bereits einer immer weiter auszuarbeitenden, fortschrittlichen philosophisch-psychoanalytischen Behandlungstechnik.

    Inhalt:

    Christoph Weismüller: Eventstadt Düsseldorf: „Wahn, Wahn – überall Wahn“; Die aufgehobene Minderwertigkeit; „Sie gleitet in seinen Armen entseelt zu Boden.“ Das Geschlechterverhältnis des Wagner’schen musikdramatischen Gesamtkunstwerks
    Ralf Bohn: Schwindelgefühl. Bemerkungen zur Raumorientierung; Eine Konzeption des Universalkunstwerks in der Kinophilosophie Jean-Luc Godards
    Dionissios Vajas: Von der Seele des Einwanderers; Psychisches Imprimé (Mann) und profan-bombastische Kontraexpression (Frau)
    Ursula Zöhren: Einheit in Vielfalt – die Communauté de Taizé
    Hedwig de Boer: „Ich bin nie gut genug“. Insuffizienzgefühle von Kindern und Jugendlichen im Zeitalter der Globalisierung
    Gertrud M. Lettau: Kunst und Täuschung – Der Zauber Penelopes
    Andreas Normann: Die Geschlechterdifferenz – Überlegungen zum Phänomen des Countertenors
    Hans-Christian Pultke: Das Totem als erstes Kunstobjekt und die Behauptung einer geschlechtlichen Zuordnung
    Christina Vedar: Wie weiblich ist die Kunst? Geschlechterkonflikte in der bildenden Kunst
    Axel Schünemann: Orpheus und Eurydike – technisch realisiert. Zum Finale der Musik
    Alina Komorek: Kein Schuster ohne Shakespeare. Walter Benjamin und Albert Camus zu Kunst, Revolution und Revolte
    Dionissios Vajas, Axel Schünemann: E-Mail-Korrespondenz zu: A. Schünemann, Sinfonie Nr. 1, Victoria Strait
    Siegfried Jensen: Traum der Pasiphae. Ein euphorisch fabulatives Traumerlebnis zu Richard Wagners Das Rheingold